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| Waschmühlfest 2010 ein schöner Erfolg |
| Geschrieben von: Freundeskreis Waschmühle |
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Der Vertrag, den der Freundeskreis Waschmühle und Radio Antenne Kaiserslautern als Veranstalter mit Petrus geschlossen hatten, hielt dieser akkurat ein: Am Freitagnachmittag vor Pfingsten rückte er rechtzeitig die Wolkengetüme beiseite und ließ bis Montag fast ausschließlich seine Partnerin Sonne scheinen, - das Waschmühlfest 2010 konnte so zu einem schönen Erfolg werden.
Im Mittelpunkt stand natürlich die Splashdiving Rheinland-Pfalz-Meisterschaft, die eine Menge junger Anhänger dieser jungen Sportart in die „Wesch“ zog. Freilich kamen auch die Musik-Liebhaber auf ihre Kosten: Die Rock&und Coverband LammBock lockte am Freitagabend die Jungs und Mädels, am Samstagabend fühlten sich wohl eher die mittleren und älteren Semester von den Cooligans (Long live Rock’n’Roll) angesprochen, und am Sonntagabend zogen Andy Kuntz und Günther Werno mit ihrer Piano Soulbar die Zuhörer aller Altersklassen in ihren Bann. Schade, dass der Zeitpunkt für den Auftritt von Andreas Doth’s Classic-Rock-Chor (Samstag, 11 Uhr) ungünstig gewählt war. Dieser hätte weit mehr Zuhörer verdient. Der Sonntag stand ganz im Zeichen von Aktionen: Schlangenshow mit Hans-Georg Wiebelt und Frau, kleiner Fußball-Wettbewerb des Sportmagazins „eins gegen eins“, Apnoetauchen und Unterwasserrugby des Tauchsportclubs, Aqua-Fitness des Trend- und Funsportclubs (TFC), der Modellbootsclub (1. MBC) zeigte, was mit den wunderschönen Modellen zu Wasser und zu Lande alles angestellt werden kann, der Ski- und Kanuclub ließ Interessenten in seine großen Boote einsteigen und Runden drehen, und die Headis-Sportler zeigten, was mit dem großen Lederball per Kopf auf der Tischtennisplatte möglich ist. Kurz, es war eigentlich für jeden etwas dabei. Freilich hatte die Wassertemperatur (zwischen 16 Grad am Freitag und 19 Grad am Montag) noch nicht unbedingt die Wärme, die lockt, dennoch wagten sich erstaunlich viele junge Besucher in die kühlen Fluten. Das lukullische Angebot ließ auch keine Wünsche offen, die Preise bewegten sich in einem normalen Rahmen. Der Besuch hätte jedoch insgesamt etwas besser sein können; die Sonnenhungrigen trauten wohl dem Petrus noch nicht recht. Bedanken möchte sich der Freundeskreis Waschmühle bei allen Kuchenspendern und denjenigen, die am Büfett sowohl samstags als auch sonntags bedienten. Ebenso bei den Mitgliedern der Bands, die in ihrer Gagenforderung der „Wesch“ zuliebe zurückhaltend blieben (sie spielten ja eigentlich für einen guten Zweck), bei den Bediensteten der Waschmühle, die sich stark engagierten, beim Sport-und Bäderamt der Stadt (Frau Schröer) für ihre Mithilfe und bei Alexander Heß und seinen Mitarbeitern vom Projektbüro städtische Veranstaltungen, die einmal mehr zeigten, wie hurtig auch behördliche Mühlen mahlen können. Das Waschmühlfest soll im kommenden Jahr eine Fortsetzung finden. Schön wäre es, wenn diese Fete in Lauterns Kultbad eine ständige Einrichtung werden könnte. Allerdings müsste der Termin später gelegt werden; so gegen Ende Juni zum Beispiel. Die Veranstalter sind übrigens für Anregungen aller Art dankbar. Bleibt zu hoffen, dass die Wesch in diesem Sommer wieder viele Schwimmfreunde anlockt, um dem Slogan des Freundeskreises zu folgen: „Hopp in die Wesch“. (pl) |
