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| Die schärfsten Mädels ... |
| Geschrieben von: Stephan Flesch |
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Das war während meiner Zeit auf dem Gymnasium an heißen Tagen die essentielle Frage. Und meistens gewann der Badeweiher, wie wir die Waschmühle früher nannten. Sehr zum Leidwesen meiner Mathematik noten, die allerdings auch in der kalten Jahreszeit eher in den unteren Regionen angesiedelt waren. Sie hatte (und hat) schon eine magische Anziehungskraft auf uns Jungs, die Wesch. Denn nicht nur meiner Meinung nach war (und ist) sie das schönste unserer Schwimmbäder. Mit klarem, frischem Wasser ohne hässlichen Chlorgeruch, das allerdings, vor allem am Anfang der Saison, eher optimale Temperaturen für Eisbären und Pinguine zu haben schien. Mit den herrlich altmodischen Umkleidekabinen, in denen mehr Löcher in die Wände gebohrt waren, als man auf einem Golfplatz findet. Mit großen Liegewiesen, die sich im hinteren Bereich ganz locker zu einem Fußballfeld umfunktionieren ließen. Mit einem Kiosk, an dem es für ein paar Pfennig eine Riesentüte "Waffelbruch" und "Doppelstiel- Eis" gab. Und natürlich, dem Wichtigsten für mich, mit den schärfsten Mädels aus Kaiserslautern. Und alle fast unbekleidet! Quasi ein Schlaraffenland für junge Kerle wie uns. Ja, Waschmühle oder Mathe ? Im Nachhinein bin ich froh, mich öfter fürs Erstere entschieden zu haben. Denn all die schönen Stunden, die ich dort verbracht habe und die Erinnerungen an die Tage, an denen ich mit hübschen jungen Damen die viel zu kleine Badematte teilte, möchte ich nicht missen und ich freue mich, dass die Waschmühle bis heute ihre Atmosphäre, die so wunderbar anachronistisch zu sein scheint, nicht verloren hat. Deshalb: Happy Birthday liebe Wesch wünscht dir von Herzen – Stephan Flesch |

Waschmühle oder Mathe ?