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Geschrieben von: Freundeskreis Waschmühle
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- Um 1900
- Damaliger städtischer Badeweiher an der Forellenstraße (Schlachthof) wird zu klein.
- 1905
- Stadtrat fällt äußerst umstrittenen Beschluss zum Bau eines neuen Badeweihers an der Waschmühle.
- 1906
- Baubeginn.
- 1907
- Bruch eines Dammes an der Baustelle durch Eisdruck.
- 1908
- Eröffnung am 4. Juni durch Bürgermeister Dr. Küfner. Ein Lattenzaun sorgt für strikte Geschlechtertrennung.
- 1908-1937
- Als Bademeister beschäftigt: Peter Becker, Georg Frank, Herr Forcher und Fräulein Hasemann.
- 1921
- Errichtung des Gefallenendenkmals durch die Schwimmbadvereine "Poseidon", "Wassersportverein" und "Schwimmklub Rot-Weiß".
- 1926
- Nach langer Diskussion lockert der Stadtrat die Geschlechtertrennung; Damen dürfen werktags ab 17 Uhr das Herrenbad mitbenutzen.
- 1933
- Erweiterung des Beckens, der Kabinen und der Liegewiese, parkähnliche Gestaltung. Bau eines von Quellwasser gespeisten Trinkwasserbrunnens und Anlegen eines Wassergrabens als Durchwaterinne zur Wasserhygiene durch den Reichsarbeitsdienst. Versuch einer Karpfenzucht im Becken.
- 1937
- Peter Schwager wird Bademeister.
- Nach 1945
- Französische Besatzungsmacht beschlagnahmt das Damenbad, das ab diesem Zeitpunkt Franzosenbad heißt.
- 1952
- Neue Startbahnen für die Schwimmer werden angelegt.

- 1954
- Einweihung des neuen 10-m-Sprungturms.
- 1957
- Erweiterung der Liegewiese und Idee zum Bau eines zweiten Schwimmbades auf dem Ausstellungsgelände (Volkspark). Wegen des enormen Besucheransturms werden zwei Kassenautomaten aufgestellt.
- 1960
- Wasser-Schnellfi lteranlage wird in Betrieb genommen. Kupfersulfatanlage gegen Algen (Bad muss fortan während der Saison nicht mehr zeitweise schließen).
- 1961
- Abriss des Kiosks am Sprungturm und Neubau auf der Ostseite. Errichtung eines Kinderspielplatzes. Toiletten erhalten Wasserspülung.
- 1963
- Bestes Badewasser in ganz Rheinland-Pfalz.
- 1964
- Bau des Kinderplanschbeckens.
- 1965
- Errichtung des von Richard Menges gestalteten Fuchsbrunnens für das Kinderplanschbecken.
- 1966
- Minigolfanlage wird eingerichtet. Austragung der Südwestdeutschen Miniaturgolfmeisterschaften an der Waschmühle und der Anlage Carra in der Augustastraße durch den 1. Miniaturgolfclub Kaiserslautern.
- 1968
- Wesch feiert 60. Geburtstag. Stadtmeisterschaften im Schwimmen, als Sieger gehen hervor: Conny Jungfleisch und Hans Trinkaus.
- 1969
- Waschmühle größtes Schwimmbad Südwestdeutschlands, schönste Anlage der Westpfalz.
- 1970
- Badeanstalt geschlossen: Ölreste im Eselsbach. Nachforschungen ergeben: Öl stammt aus amerikanischer Anlage an der Eselsfürth.
- 1974
- Wolfgang Tulinski löst den pensionierten Bademeister Peter Schwager ab. Schließschränke werden aufgestellt. Pläne über Teilbeheizung des Wassers.
- 1975
- Neue Wasseraufbereitungsanlage und Anschluss an einen Tiefbrunnen.
- 1978
- Aufstellung der Toilettenanlage auf der Südseite.

- 1979-1981
- Begradigung der Beckenwände und Verkleinerung der Wasserfläche.
- 1981
- Aufstellung einer Wasserrutsche.
- 1983/1984
- Renovierungspläne treiben Waschmühlfreunde auf die Barrikaden: völliger Neubau der Kabinen, Verlegung des Eingangs und der Liegewiesen, Begradigung der Otterberger Straße.
- 1984
- Freundeskreis Waschmühle gründet sich.
- 1986
- Freibad Wesch wird nicht verändert. Lang geforderte Telefonzelle wird von der Stadt zugesagt.
- 1989
- Diskussion um Waschmühlsanierung beginnt.
- 1990-1995
- Bauamt legt Sanierungsvorschläge vor.
- 1992
- Karl-Heinz Christmanns Waschmühlfilm und Freundeskreis wenden sich gegen Brachialsanierung.
- 1993
- Chlorgasunfall: Fische verenden.
- 1994
- Bilderbuchsommer führt zu starkem Besuch: 127000 Badegäste.
- 1996
- Januar: Freundeskreis Waschmühle stimmt Verkleinerungskonzept zähneknirschend zu.
Februar: Bürgerversammlung in der Fruchthalle (Tenor: Waschmühle erhalten). März: Stadtrat beschließt Verkleinerung der Wasserfläche um etwa 25 Prozent. Bürgerinitiative gründet sich und sammelt 23000 Unterschriften für Bürgerbegehren. Mai: Übergabe der Unterschriften an Oberbürgermeister Gerhard Piontek. Stadtrat steht vor der Entscheidung: Aufhebung des Beschlusses oder Durchführung des Bürgerentscheides. Bürgerentscheid wird auf 6. Oktober festgesetzt. Juni: Initiative formiert sich zum Verein "Rettet die Waschmühle". September: Verein legt preiswerteres Alternativkonzept zur Beibehaltung der Beckengröße vor. Freundeskreis Waschmühle schließt sich neuem Konzept an. Stadtratsbeschluss und Bürgerentscheid werden nach zweistündiger Debatte aufgehoben. - 1999
- Das Land genehmigt einen Zuschussantrag der Stadt. Die Umkleidekabinen sollen Zug um Zug für 1,1 Millionen Mark erneuert werden.
- 2000
- Die ersten Umkleidekabinen auf der Nordseite werden abgerissen und durch neue ersetzt.
- 2002
- Der Bereich der Büroräume und Kabinen im Westen bis in die Kurve wird ebenfalls erneuert.
- 2003
- Der Jahrhundert-Sommer beschert einen Besuch mit 119 061 Badegästen.
- 2004
- Ralph März löst den langjährig tätigen Schwimmmeister Wolfgang Tulinski ab, der in Ruhestand geht.
- 2006
- Während der Fußball-WM verteilen die beiden Waschmühle- Vereine in der Stadt Flyer in deutscher und englischer Sprache und locken damit WM-Touristen in das Bad.
- 2008
- Die Waschmühle feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Jubiläumsfete vom 8. bis 17. August.
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